Reise blog von Travellerspoint

Moskau

Mein Hotel in Moskau liegt nahe des Kremls und so mache ich vom effizienten U-Bahn System erst wieder bei der Abreise Gebrauch. Den Roten Platz, Kreml und noch ein paar anliegende Quartiere kann ich alle zu Fuss erkunden, womit auch gewisses sportliche Aktivität abgehakt wäre. Das Zentrum von Moskau präsentiert sich gepflegt und prächtig, mit vielen edlen Bauwerken, breiten Strassen und da und dort ins Grün eingebetteten Gehwegen. Das Wetter macht eigentlich ganz gut mit, es ist wesentlich besser als es meine App auf dem iPhone vermuten lässt (womit sich die App für den Rest der Reise ins Offside manövriert hat). Aber eben, es regnet schon zweimal abends, und dann zeigen sich bei der Drainage der Fusswege und Strassen gewisse Mängel. Ich will auf keinen Fall nasse Schuhe (kommt später sicher noch…), also einfach zwischen den Lachen rumhopsen, so gut es geht. Und bei Rotlichtern nicht direkt am Strassenrand stehen, versteht sich.
Was für mich die grösste Entdeckung war: die russische Gold- und Silberschmiedekunst, meist in Kombination mit sakralen Objekten wie Ikonen oder Bibeln. Ganz eigen ist die Kombination von gemalten Elementen, eingebetteter Keramik, Gold-und Silberarbeiten, oft noch ergänzt durch Edelsteine. Da bin ich doch ziemlich ins Staunen geraten, was da alles für Schätze zu sehen sind, in der Basilius-Kathedrale und im Kreml.
Essen war nicht besonders günstig, aber schmackhaft. Da dürften einige zu Hause beruhigt sein – Ernährung gesichert.

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Park vor dem Kreml

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Der nördliche Zugang zum Roten Platz.

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Das mondäne Kaufhaus ‘GUM’ an der Ostseite des Roten Platzes. Eine Russin meinte, hier bekommt man einen Espresso für 30 Euro. Von Schuhen und Kleidern und deren Preise hat sie nichts gesagt, aber einen Wühltisch habe ich nirgends entdeckt, dafür Nobel-Modegeschäfte (sofern mir bekannt…). Kein Espresso für mich. Auch keine Kleider, nur Treppensteigen und ein paar Föteli. Edel, nicht?

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Die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz gefällt mir ausserordentlich, wirklich wie aus dem Märchen. Innen ist sie verwinkelt, einen grossen Innenraum sucht man vergebens. Dir Kirche dient in erster Linie offenbar als ein Museum. Aber so wie ich das verstehe, sind möglichst grosse Innenräume sowieso nicht unbedingt angesagt in der Architektur der russisch-orthodoxen Kirchen.

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Blick vom südlichen Ende des Roten Platzes gegen die Moskwa.

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Die sieben grossen Zuckerbäckerpaläste aus der Sowjetzeit bilden auch heute einen prominenten Teil der Innenstadt, werden aber nebst für Verwaltung etwa auch als Universität oder Hotel genutzt.

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Der Kreml von der Moskwa aus gesehen.

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Einmal im Kreml drin findet man nicht nur Gebäude für Politik und Verwaltung, sondern auch Kirchen und Museen. Und einen Park zum Flanieren. Aber so entspannt bewegt man sich nicht – überquert man etwas eine Strasse auf nicht genehme Art, wird man schnell von aufgeregten Pfeifentrillern von Aufpassern zurechtgewiesen. Ich verbringe den Hauptteil meiner Zeit im ‘Zeughaus’, wo es nur wenige Waffen, aber viel Kunst zu sehen gibt. Hiervon keine Fotos, aber glaubt mir: supereindrückliche und wunderschöne Exponate.

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Mein Hotel ist ganz nahe des Tschaikowski-Konservatoriums, natürlich mit Statue desselben Herrn davor.

Eingestellt von greoj 07:50 Archiviert in Russland

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