Reise blog von Travellerspoint

China - Peking

Als erste Destination in China komme ich in Peking an. Insgesamt sieben Nächte verbringe hier. Hier gibt es einiges zu sehen, von der Verbotenen Stadt bis zur Chinesischen Mauer, die allerdings nicht gerade vor den Toren der Stadt liegt. Ich lege viele Kilometer zu Fuss zurück, benutze aber auch das effiziente Metrosystem. Nicht nur zu Stosszeiten wird diese rege benutzt. Was das Ein- und Aussteigen betrifft, sind die Chinesen nicht gerade diszipliniert. Meist geschieht das gleichzeitig und man tut gut daran, sich vor dem gewünschten Ausstieg mal in eine gute Ausstiegsposition zu bringen. Sofern das im meist beträchtlichen Gedränge überhaupt zu schaffen ist. Irgendwie habe ich es aber immer rechtzeitig geschafft.
Auch zur Chinesischen Mauer lasse ich mich mit ÖV’s bringen, der Zug dahin ist entgegen anderslautenden Informationen aus dem Internet sehr voll, und ich schaffe es nur im Hinweg dank eines Spurts über das Perron, mir einen Sitzplatz zu ergattern.
Mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen ist schwierig – und auch nicht unbedingt empfohlen. Der Warnungen gibt es viele, und die letzte erhalte ich im Hotel schon bei der Ankunft: wer auch immer Dich auf der Strasse in Englisch anspricht, nicht darauf eingehen.
Es dauert nicht lange, und eine junge Dame mit Sonnenschirm spricht mich kurz vor der Metrostation in gutem Englisch an. Sie wäre eine Touristin wie ich, ist die Einleitung. Es ist das bekannte Schema, und ich gebe ihr bald zu verstehen, dass ich wüsste, worauf es wahrscheinlich hinauslaufen würde: sie führt mich in einer Teestube, wo mich eine Teezeremonie und dann eine horrende Rechnung erwartet. Als sie sich entlarvt sieht, beschimpft sie mich in Englisch aufs Übelste und ich denke mir, sie würde doch wirklich besser einen anständigen Job suchen, als all die unsittlichen Ausdrücke auswendig zu lernen. Nun ja, sie macht das wahrscheinlich immer noch, ich bin aber schon hunderte Kilometer weiter….
Aber im Hotel und auch in den Restaurants wird man meist sehr nett bedient. Am Lustigsten war es, als ich am letzten Abend in Peking die berühmte Ente bestelle. Die Dame, die mich bedient, kann dann wirklich Null Englisch (und ich nach wie vor Null Chinesisch, Schande über mich….). Aber sie gibt sich dann wirklich alle Mühe, mir vorzuführen, wie man den vorher beim Tisch zerlegten Vogel zu sich nimmt. Zum Glück habe ich dazu noch eine Suppe bestellt, denn das Entenfleisch muss erst mit Hilfe von Stäbchen in ein hauchdünnes Omelett verpackt werden, das man sich dann in den Mund schiebt. Ich brauche Ewigkeiten, und so ist die Ente bald kalt, und mein Magen noch immer recht leer, wäre da nicht diese Fischsuppe, in der eine Art Knödel schwimmen, von denen ich nicht genau wissen will, was sie sind – Hauptsache, sie füllen den Magen. Suppe essen ist ja in China nicht so ein Kunststück, man bekommt einen Löffel und darf auch nach allen Regeln der Kunst schlürfen (was ich allerdings nicht tue, versteht sich).
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Fotos

Peking – Spaziergang rund um den Tianmen-Platz

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Der Tianmen-Platz – in erster Linie gross, mit einem Denkmal fürs Volk (da haben sich sicher alle gefreut). Entscheidend ist ja dann, was so gelegentlich auf diesem Platz passiert.
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Im Norden des Tianmen der Eingang zur Verbotenen Stadt – weil es heute ja keine Kaiser mehr gibt, haben sie hier eine Mao-Portäit platziert. Südlich liegt das Mausoleum des Genannten, und wiederum südlich davon unter anderem die gezeigte Skulptur. ‘Mir nach, mein Volk!’
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Und noch etwas weiter südlich fand ich das grosse Stadttor von Peking. Unten durchschreiten konnte man dann allerdings nicht.
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Peking – Sommerpalast

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Beim Sommerpalast handelt es sich nicht eigentlich um einen Palast, sondern um einen riesigen Park mit Hügel und See und unzähligen Sehenswürdigkeiten, die ich nicht alle würdigen konnte. Auffällig sind auf jeden Fall der Buddha-Tempel und natürlich der Kunming-See.
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Die Verbotene Stadt

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Ein Besuch in der Verbotenen Stadt ist natürlich ein Muss in Peking. Hier hausten über hunderte von Jahren die chinesischen Kaiser. Man betritt die Stadt durch das Mittagstor und geht dann durch mehrere Tore, bis man zu den Wohnbereichen gelangt. Weitläufige Palastflügel, wie man sie etwa von Schönbrunn her kennt, gibt es allerdings nicht. Es gib so um die zwanzig Paläste, die allerdings alle nicht besonders gross sind. Diese sind dann umgeben von den Quartieren der Bediensteten.
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Die Grosse Mauer

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Auch ein Muss – man kann mehrere renovierte Abschnitte besuchen. Hier kann man dann auf der Mauer spazieren – oder wandern oder wie man das nennen will. Die Anlage in der Landschaft ist wirklich verrückt – wie ein Tatzelwurm zieht sich die Mauer durch die Hügel. Dabei ist sie oft unglaublich steil. Zuweilen gehen die Leute aus Furcht rückwärts die Treppen runter.
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Peking - Olympic Green

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Auch lohnen tut sich der Besuch der Sportstätten der Sommerolympiade 2008.
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Ein Muss eigentlich für Helvetier, da das Leichtathletikstadion (Vogelnest) von zwei Schweizer Architekten entworfen worden ist. Aber Herzog und De Meuron haben sich ja auf der ganzen Welt getummelt.
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Ich kaufe das Spezial-Edelticket (VIP), mit dem man auch aufs Dach steigen kann. Und was finde ich da? Einen Sternenkreuzer aus Star Wars. Sachen gibt’s…
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Peking – Himmelstempel

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Besucht habe ich auch noch den Himmelstempel, der anno damals in erster Linie dem Kaiser zu dienen hatte. Heute darf hier gegen ein kleines Entgelt (die Eintritte sind überall sehr gemässigt) eigentlich jeder rein. Sehr gut gefallen haben mir nicht nur die eigentlichen Tempelgebäude, sondern auch der ganze Park rundherum. Wie im Sommerpalast sieht man auch hier gelegentlich Leute, die zum Joggen herkommen (wahrscheinlich billiger als ein Abo im Fitnesspark).

Eingestellt von greoj 05:40 Archiviert in China Kommentare (0)

Weiter im Trans-Mongolei-Express

In Irkutsk besteige ich einen Zug der Trans-Mongolei-Linie. Was macht denn nun den Unterschied aus zwischen dem Trans-Sibirien- und dem Trans-Mongolei-Express?
Natürlich in erster Linie die Strecke. Nach der nächsten Station – Ulan Ude – fährt der Trans-Sib weiter nach Osten, während der Transmongolei nun nach Süden abzweigt. Diese Strecke ist zumindest bis zur chinesischen Grenze nicht mehr elektrifiziert und soweit ich das beobachten konnte bis zur chinesischen Grenze auch meistens einspurig. Somit sind auch wesentlich weniger Züge auf der Strecke unterwegs – der Trans-Sibirien verkehrt jetzt grad nicht im Stundentakt, aber es gibt mehrere Züge pro Tag in beide Richtungen.
Im Trans-Sib ist das Personal – normalerweise zwei Zugsbegleiter pro Wagen – russisch. Ich habe nur Damen angetroffen. Sie waren zumeist nicht unbedingt ausgesprochen freundlich, aber sie haben sich wirklich um alles gekümmert und so zum Beispiel jeden Tag den Wagen sauber gemacht mit Staubsauger und Putzlappen – auch die Toiletten. Mindestens bis Irkutsk ist auch regelmässig jemand vorbeigekommen, der kleine, oft frisch zubereitete Snacks verkauft hat. Oder es ist jemand vom Speisewagen vorbeigekommen mit der Speisekarte.
Im Trans-Mongolei waren es dann chinesische Zugbegleiter. Die waren alle männlich und konnten auch kein Englisch. Sie haben sich irgendwie um fast nichts gekümmert ausser um ihr eigenes Essen und die Videos, die sie fast den ganzen Tag angeschaut haben. Nur sind sie wie die russischen Kollegen auch bei jeder Station ausgestiegen, haben sich vor den Wagen gestellt und aufgepasst, dass wir auch wieder schön brav einsteigen.
Zuerst dachte ich, dass auch die Züge des Transmongolei älter sind, aber von Ulan Bator nach Beijing reiste ich dann in einem top-modernen Zug.
Das gute am schon in die Jahre gekommenen Zug auf der Strecke ab Irkutsk nach Ulan Bator war, dass die Fenster im Gang geöffnet werden konnten. Und netterweise war das die Seite, wo ich während einiger Stunden den Baikalsee präsentiert bekam. Und da das Wetter auch mitgespielt hat, gibt es auch ein paar Föteli ohne Fensterscheibenschmutz und Spiegelungen.

Fotos

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Gut eine Stunde nach Abfahrt in Irkutsk erreichen wir den Baikalsee, kurz vor dessen Ende im Südwesten. Die meiste Zeit folgen wir dem südlichen / westlichen Ufer, oft direkt am Wasser, aber auch immer wieder quer durch Landzungen. Was für ein herrliches Wetter für diesen Streckenabschnitt!!!
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Südlich von Ulan Ude folgen wir einem Flusslauf.
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Nach der Abfahrt in Ulan Bator überqueren wir erst noch eine Hügelkette, dann aber wird’s topfeben. Ein bisschen Wald böte jetzt natürlich Abwechslung, aber wenigstens sieht man ein Bergwerk schon von weit her.
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Wieder einmal ein Zwischenstopp in der Mongolei.
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Die Diesellok, die den Zug durch die Weiten der Mongolei zieht.
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Die chinesische Grenze erreichen wir in der Nacht, so just zur Schlafenszeit. Erst einmal wird der Zug aber hin- und herrangiert und dann auch noch x-mal sehr unsanft durchgeschüttelt – es gilt wieder einmal die Fahrgestelle aufgrund unterschiedlicher Spurweite auszuwechseln. Das haben die Russen aber trotz ähnlicher Technik wesentlich sanfter hingekriegt. Nach dem Aufwachen wird man aber mit einer abwechslungsreichen Landschaft belohnt. Vor Beijing durchfahren wir als Höhepunkt eine reizvolle Schlucht.

Eingestellt von greoj 18:19 Archiviert in Mongolei Kommentare (0)

Mongolei

Mein Zwischenstopp in Ulan Bator dauert 5 Tage. Die Stadt selber ist im Zentrum modern mit einer Mischung aus repräsentativen Bauten und modernen Hochhäusern und auffällig vielen Grossbaustellen. Die mongolische Hauptstadt ist sicher kein Grund, die tausenden Kilometer herzureisen, aber sie bietet einiges für den Durchreisenden, und so gönne ich mir dann auch mal einen Kinoabend in einem IMAX. Ebenso nehme ich mir auch Zeit für einige Reiseorga.
Das grosse Erlebnis ist eine dreitägige Tour Richtung Westen mit ein paar kleinen Wanderungen, dem Besuch eines buddhistischen Klosters und natürlich den Übernachtungen in Jurten.

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Das Regierungsgebäude im Zentrum von Ulan Bator

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Auf der Tour sind wir mehrere hundert Kilometer auf der Strasse unterwegs. Die Landschaft ist weit, aber es sind überall kleinere und grössere Erhebungen zu sehen.

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In der Mongolei ist das zweihöckrige Kamel beheimatet.

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Auf der ersten Wanderung in Granitbergen zieht ein Gewitter an uns vorbei.

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Am Abend übernachten wir bei Nomaden. 16 Prozent der Mongolen leben noch immer so. Natürlich in einer Jurte, die von den Mongolen ‘Ger’ genannt wird. In der Nacht breitet sich über uns ein unglaublich klarer Sternenhimmel aus, wie ich es noch selten gesehen habe.

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Nach einem kräftigen Frühstück geht’s per Kamel zu einer nahegelegenen Sanddüne. Links neben mir meine Reiseleiterin ‘Zoloo’. Mein Kamel ist seit zwei Monaten schwanger – man sagt mir, ich reite somit auf 2 Kamelen.

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Wir spazieren dann noch ohne Trampeltier durch die Dünen.

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In Karakorum, einer früheren Hauptstadt der Mongolei, besuchen wir das Kloster ‘Erdene Zuu’, das von einer quadratischen Mauer von 400 Meter Kantenlänge mit 108 Stupas umgeben wird. Zoloo erklärt mir einiges zu buddhistischen Gebräuchen, Symbolen und den lokalen Göttern, die in die Religion eingebunden worden sind. Ziemlich kompliziert und leicht verwirrend.

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Der Abendspaziergang in Karakorum führt uns zu diesem Fluss.

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Am dritten Tag besuchen wir auf dem Rückweg den Hustei-Nationalpark, wo im letzten Jahrhundert Wildpferde wieder angesiedelt worden sind. Wir haben tatsächlich Glück und machen nicht nur eine schöne Wanderung, sondern treffen dabei mehrere Pferde- und ein Hirschrudel an.

Eingestellt von greoj 17:00 Archiviert in Mongolei Kommentare (0)

Rund um Irkutsk

Ursprünglich wollte ich bei meinem Zwischenstopp vor allem den Baikalsee besuchen, etwa eine mehrtägige Wanderung an den Ufern oder ein Ausflug auf die Insel Alchon, etwa 250 Kilometer nordöstlich von Irkutsk gelegen. Relativ kurzfristig ergab sich dann aber die Möglichkeit, Yury, einen russischen Englischlehrer zu besuchen, der schon meinen Bruder Urs empfangen hatte. Also stutzte ich den Besuch am Baikal zusammen und besuchte Yury im Tal des Irkutsk.
Erst mache ich mich nach Listvyanka auf, das direkt auf Ausfluss des Baikal liegt. Danach fahren wir etwa 5 Stunden mit dem Auto ins Tunka-Tal. Da übernachte zweimal bei der Familie Zverev. Yury zeigt mir einige Sehenswürdigkeiten im Tal, wir unternehmen eine Wanderung in die «richtige Taiga». Anschliessend fahren wir ins nahe Arschan, einen Touri-Ort, wo Yury an einer Lehrerkonferenz teilnimmt und ich noch eine Nacht in einer sehr einfachen, aber ausserordentlich billigen Unterkunft verbringe. Arschan ist nicht auf internationale Gäste ausgerichtet. Englisch Fehlanzeige. Aber obwohl ich mich normalerweise mit «ja nie gawaru ba russki» (ich spreche kein Russisch) einführe, kann ich ja schon ein paar weitere Brocken, und mithilfe eines Reisesprachführers bekomme ich in Restaurants doch etwas Essbares.

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Im Listvyanka am Ausfluss des Baikalsees präsentiert sich der Baikalsee im Regenkleid. Yury ist extra hergefahren, um eine Wanderung zu machen, aber wir lassen es dann bleiben. Ich werde den Baikalsee aber noch bei meiner Abreise aus dem Zug sehen können, dann bei wunderbarem Wetter.

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Zwischen Irkutsk und Listvyanka besuche ich nach Hotelbezug ein Freilichtmuseum (Taltsi), das Wohnen in Sibirien zum Thema hat. Die Behelfsunterkunft aus Zeiten der Jäger und Sammler erinnert mich an Pfadizeiten.

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Holzkapelle, Freilichtmuseum Taltsi

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Ob mir dieser gestrenge sibirische Beamte wohl ein Russland-Visum gewährt hätte.

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Das Haus in Kyren, in dem Yury mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter lebt. Vor ihrer Wohnung im Erdgeschoss auch grad ihr bestens gepflegter Gemüse- und Blumengarten.

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Im Haus gibt es kein fliessendes Wasser, deshalb sorgt Sascha, der Sohn von Yury, für Nachschub am Ziehbrunnen. Sascha wird in Kürze nach Seattle ziehen, um da ein MBA-Studium in Angriff zu nehmen.

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Impressionen aus dem Tunka-Tal, das nördlich vom stattlichen Sejan-Gebirge begrenzt wird. Das Wetter macht nach morgendlichen Restwolken bestens mit. Daran freuen sich leider auch die Mücken – Mückenschutz bei einem Besuch der Region nicht vergessen!

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Yury beim Versuch, Zapfen aus einer Pinie zu schütteln. Später klettert er dann selber in die Krone eines Baums und lässt die Pinienzapfen runterprasseln. Die kleinen, weichen Pinienkerne sind in der Gegend offenbar ein beliebter Snack.

Eingestellt von greoj 09:11 Archiviert in Russland Kommentare (0)

Irkutsk

Irkutsk liegt an der Angara, dem Abfluss des etwa 70 Kilometer entfernten Baikalsees. Hier mündet auch der Fluss Irkut in die Angara, der der Stadt den Namen gegeben hat. Die Stadt ist rund 350 Jahre alt. Durch Brände sind die ganz alten Gebäude nicht mehr erhalten. Was man heute sehen kann, sind verhältnismässig neue Gebäude, darunter viele Holzbauten, auch ein wenig beeindruckendes Verwaltungsgebäude aus der Sowjetzeit. Die Stadt erkunde ich erst mithilfe eines Taxifahrers, der Englisch spricht und mich 2 Stunden herumfährt. Ich lasse mich von ihm beim Tourismusbüro absetzen, wo ich bezüglich möglicher Aktivitäten in den nächsten Tagen bestens beraten werde. Und ich bekomme auch noch einen Tip für ein gutes Kaffee auf meinem Weg zurück ins Hotel. Ich finde nicht nur das geschmackvoll eingerichtete Lokal, sondern auch viele sehenswerte Gebäude auf diesem zweiten Teil meiner Stadtbesichtigung.

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Als ich am Morgen aufwache, sehe ich diese Kirche aus meinem Fenster.

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Noch leicht schlaftrunken helfen mir die klaren Richtungsangaben im Hotel. Moskau 5000 Km. Hoppla, bin ja ganz schön weit rumgekommen…

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Das älteste Bauwerk in Irkutsk ist diese Kirche – leider kein Zugang zu den Innenräumen an diesem Sonntag.

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Der Taxifahrer bringt mich zu diesem Eisbrecher, dem ältesten in Russland, in England gebaut, auf dem Baikalsee eingesetzt. Er wurde am Ende seines 1. Lebenszyklus versenkt, dann wieder gehoben, um hier in den Gestaden der Angara sein 2. Leben verbringen zu dürfen. Und da sind wir uns dann begegnet. Mit den Kanonen durfte ich dann aber doch nicht spielen.

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Eine ausserordentliche Fotosammlung von Fenstern von Holzhäusern – nicht nur die Farben variieren, man kann auch die Läden offen lassen oder schliessen.

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Auch von innen sind die Fenster da und dort schön ausgestaltet.

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Kunstvoll überdacht, falls es mal beim Verlassen des Hauses regnen sollte.

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«Mein» Kaffee in Irkutsk, das mir im Tourismusbüro auf Anfrage empfohlen wurde. Gefunden hätte ich es sicher nicht selber, zuerst musste man einen Blumenladen durchqueren, bevor man ins Kellergeschoss hinuntersteigen konnte. Ich bekomme einen verzierten Café Latte und Blini mit Schokolade und flüssiger Butter. Mmmh…!

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Einige schöne Gebäude in der «Karl Marx Strasse», der inoffiziellen Hauptstrasse von Irkutsk.

Eingestellt von greoj 20:31 Archiviert in Russland Kommentare (0)

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